Landesverband Hochbegabung Baden-Württemberg e.V.

Hingucker
F. Mundel, F. Scholz, H. Prof. Hoffmeister

Ingvelde Scholz und Professor Heiner Hoffmeister erhalten den Begabtenfördererpreis 2009

Am Samstag, den 24.10.2009 wurde in Stuttgart in einer öffentlichen Feier die Preisverleihung  an die zwei Begabtenförderer des Jahres 2009 begangen.

 

Auf die Lehrer kommt es an! Diese an sich banale Erklärung für erfolgreichen Unterricht war schon vor fünf Jahren die Grundlage für die erstmalige Auslobung des LVH-Preises für den Begabtenförderer des Jahres.

Viele interessierte Eltern, Schulleiter, Vertreterinnen und Vertreter der Schulverwaltung waren dabei, als der LVH am 24. Oktober 2009 den Preis für die Begabtenförderer des Jahres 2009 überreicht hat. Glückliche Preisträger waren dieses Mal zwei Persönlichkeiten, die sich besonders um die Lehrerfortbildung verdient gemacht haben: Ingvelde Scholz und Prof. Heiner Hoffmeister.

Die 1. Vorsitzende des LVH Irene Mundel stellt in ihrer Laudatio die Preisträger vor: Prof. Heiner Hoffmeister  ist seit 25 Jahren Lehrer am Karls-Gymnasium in Stuttgart. Als die Landesregierung beschloss, zum Schuljahr 1991 / 92 die G8-Klassen am 9jährigen Gymnasium als Modellzug für besonders befähigte und motivierte Schülerinnen und Schüler einzuführen, war das Karls-Gymnasium mit dabei und damit auch Herr Hoffmeister, der den Schulversuch intensiv begleitet. Vieles, was heute in den Hochbegabtenklassen praktiziert wird, wurde damals in den G8-Klassen ausprobiert und für gut befunden.

Auch Frau Scholz war schon früh in der Begabtenförderung tätig. 2004 wurde sie Leiterin des neugegründeten Kompetenzzentrums in Schwäbisch Gmünd, das das Landesgymnasium für Hochbegabte intensiv begleitete. Seit 2007 ist sie Lehrerin am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Marbach und dort u.a. für die Begabtenförderung zuständig.

Beide Lehrkräfte sind am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Stuttgart tätig. Herr Prof. Hoffmeister hat als Fachbereichsleiter die Federführung für das Seminarprofil „Umgang mit Heterogenität“ inne, Frau Scholz leitet die Arbeitsgruppe Begabten- und Hochbegabtenförderung.